Ratatouille – Animationsfilm von Brad Bird
31. Oktober 2007
Eine Ratte als Koch ist schon ziemlich originell. Vermutlich waghalsig, weil so abstrus – doch wenn ein Film mit so schönen Bildern und einer gut erzählten Geschichte daherkommt, macht das Ganze riesigen Spaß!
Und so war es auch. Der Animationsfilm strotzt in jeder Szene nur so vor liebevollen Details, und die Stadt Paris wird in vieler Hinsicht durch Zitate, die Kinder sicher noch nicht verstehen können, beleuchtet. Aber da, wo wir Eltern uns freuen, weil wir viele Feinheiten entdecken, die von Kindern unbemerkt bleiben, ist die Handlung dennoch auch von den Kleinen gut nachvollziehbar, spannend (aber nicht zu spannend, das könnte mein jetzt sechsjähriger Sohn nicht gut vertragen) und lustig und die Bilder auch für Kinder eine wahre Augenweide. Auch Bilder und Szenen, in denen jemand dem anderen Gewalt antut (á la ‘Tom & Jerry), kommen kaum vor. Am Anfang ballert eine Oma mit einem Gewehr auf die Ratten, doch können alle unversehrt fliehen. Die Flucht durch die Kanalisation, in der die Ratte schon mal in einen Strudel gerät, ist vielleicht der dramatischste Abschnitt, die Auflösung folgt aber ziemlich schnell. Und ab dann ist eigentlich klar, dass die Ratte sich zwar in acht nehmen muss, aber brenzlige Situationen bewältigt.
Heute hat mein Sohn jedenfalls den Film nochmal Revue passieren lassen, war noch ganz angetan von den Bildern, der Handlung, der Freundschaft zwischen Ratte Remy und Küchenjunge sowie dessen Freundschaft zur Köchin.
Der Film war also wirklich eine Freude für die ganze Familie, intelligente Unterhaltung, und es war einfach für jeden was dabei. Genial, so etwas hinzubekommen…
Ich habe ziemlich Lust, bald mal wieder Ratatouille zu kochen. Mein Schatz und ich haben ganz unterschiedliche Rezepte dafür. Seine Interpretation ist ein pikanter Gemüseeintopf mit würzigen Hackbällchen, echt lecker. Ich dünste das Gemüse (Zwiebeln, ein wenig Knoblauch, Aubergine, Zucchini, Paprika) in Tomatensauce, so können die Kräuter der Provence schön durchziehen. Dazu gibt es Reis (Basmati ist herrlich dazu, aber nussiger Vollkornreis hat auch unbedingt was) und der Clou ist der Schafskäse, der über das Gemüse gebröckelt wird – herrlich! Jetzt habe ich eben dies Rezept entdeckt, das kommt Remys Version wohl nahe, jedenfalls sagt das der Name. Zubereitungszeit: 3 1/2 Stunden…. – aber wenn es der Gaumen dankt, warum nicht?
17. Januar 2012 at 23:14
[...] eigentlich nicht gibt. Da lobe ich mir ja die Geschichten von Cars I, oder von mir aus auch ‚Ratatouille’ (der Film mit der kochenden Ratte). Filme dieser Art haben mehr Gehalt und ebenfalls einen hohen [...]