Nein. Naja, oder kaum.

Ausstellungstechnisch gäbe es vielleicht die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle ‘Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen’, aber das hat Zeit.
Ins Kino würde ich gern gehen: ‘Ein fliehendes Pferd’ – allerdings würde ich davor gern den Roman von Martin Walser lesen wollen -, ‘Auf der anderen Seite’ interessiert mich auch und natürlich der neuste Film von Ang Lee ‘Gefahr und Begierde’. Genaue Pläne habe ich jedoch nicht, bin abends momentan mit anderen Dingen ziemlich verplant und werde nicht viel ausgehen, fürchte ich.

Mal sehen, wie lang ich an dem Buch ‘Der Klang der Zeit’ von Richard Powers lesen werde. Es gefällt mir, das Buchist gut geschrieben, aber es ist keines, das man so schnell lesen kann. Das ist mir allerdings auch lieber so. Ich schätze es eigentlich gar nicht, wenn man ein Buch verschlingen muss. Lieber erstmal kauen und gemächlich schlucken (um bei dieser Metapher zu bleiben), so mag ich es lieber. Ich glaube aber nicht, dass ich dies Buch im November durchbekomme.

Bunter Oktober

2. Oktober 2007

Stell dir vor, deine Familie ist zur Kur und du kannst treiben, was du willst, und es kommt nix im Kino, was dich interessiert. Bitter ist das! Ich habe drei Wochen familienfrei, muss ‘nur’ arbeiten (bzw. will es auch so haben, bin ja freiberuflich und kann es mir einteilen wie ich will) und kann abends aber völlig ungehemmt unterwegs sein.

Und tatsächlich habe ich viel vor, aber eigentlich nicht viel Kulturelles.
Mitte Oktober werde ich für ein verlängertes Wochenende nach Berlin fahren, und da will ich mal mit einer Freundin ins Theater gehen. Bin ja sowas von leidenschaftslos gegenüber dem Theater…. Wirklich komisch. Na, ich will es aber nochmal damit probieren. Leider geht die große Impressionisten-Ausstellung ‘Die schönsten Franzosen kommen aus New York’ nur bis zum 7. Oktober, und bis da schaffe ich es nicht nach Berlin. Das bedaure ich wirklich sehr. Wann komme ich schon mal nach New York? Die Staaten machen mich als Reiseziel einfach nicht an.
In Hamburg laufen zwar gerade die Filmfestspiele, aber warum auch immer, interessieren mich die Filme nicht so sehr. Muss wohl an einer gewissen Unlust meinerseits liegen. Na, vielleicht regt mich ja jemand aus meinem Bekanntenkreis an, wäre schön.

Also, was bleibt? Mein Buch auf dem Nachttisch. Es ist das neu herausgekommene Taschenbuch von Wolfgang Müller: ‘Neues von der Elfenfront. Die Wahrheit über Island’. Und das amüsiert mich sehr. Danach will ich mich mal Enid Blyton ‘Die Burg der Abenteuer’ widmen, ist in neuer Übersetzung (von einer Übersetzerin, die ich sehr schätze) herausgekommen. Als Kind liebte ich die Bücher von Enid Blyton, und ganz besonders die Abenteuer-Serie. Mal sehen, wie ich dies Kinderbuch jetzt finde.

Ein kultureller September…

1. September 2007

… findet wohl woanders statt, bei mir eher nicht. Ich habe mir gar nichts vorgenommen. Aber mal sehen, was sich so spontan auftut, ich lasse mich überraschen.

Momentan kaue ich noch an der Schwarte ‘Italienisches Lesebuch’ herum. Da sind Kurzgeschichten oder ähnliches von italienischen Autoren versammelt. Der Genuss ist etwas getrübt, ich finde die Geschichten meist nicht so doll. Zumal es auch welche darunter gibt, die keinen Spannungsbogen haben. Das stört mich nicht so sehr, wenn sie ansonsten meisterhaft erzählt wurden. Irgend etwas sollte aber schon an den Geschichten interessieren, finde ich. Na, mal sehen, wie weit ich damit noch komme. Ich habe ja oft etwas Schwierigkeiten, ein Buch kurzerhand wegzulegen…

Ziemlich sicher werde ich aber in diesem Monat mich Jón Kalman Stefansson widmen. Darauf freue ich mich schon.

Und ansonsten werde ich mich noch ein wenig mit der Documenta12 beschäftigen, der Blogeintrag folgt in Kürze.

Was steht an im August?

1. August 2007

Mhm, mal überlegen. Vielleicht wird ja mal zur Abwechslung das Wetter besser? Dann vielleicht auch mal im Liegestuhl abhängen? Oder statt auf Achse zu sein, lieber selber etwas zu Papier bringen… Tja, das wäre was. Solange das aber nicht geht, weil Muse weg oder Sonne, oder beides, habe ich folgendes vor: Ich möchte unbedingt in die Otto-Dix-Ausstellung im Bucerius Kunstforum. Am Ende des Monats planen wir auch dieses Jahr einen Ausflug zur Dokumenta nach Kassel, und natürlich wollen wir auch die Skulpturenausstellung in Münster nicht verpassen. Die hat uns vor 10 Jahren so gut gefallen!

Kinomäßig möchte ich eigentlich immer noch ‚Das Mädchen, das die Seiten umblättert’ sehen, habe aber die Befürchtung, dass ich wohl mittlerweile wirklich zu spät sein werde. Wer geht auch mit? Keineahnungweißnicht, und allein gehe ich nicht so gern ins Kino. Interessiert hatte mich auch ‚Als der Wind den Sand berührte’, bin aber sehr skeptisch, ob ich es auf die Reihe bekomme. Der Ausschnitt, den ich neulich im Kino als Ankündigung sah, wirkte viel versprechend. Ebenfalls ‚Dunkelblau, fast schwarz’ und ‚Shoppen’. Ich habe aber fast den Verdacht, dass ich gar nicht ins Kino gehen werde.

Momentan kann man mich noch Orhan Pamuks ‚Istanbul’ lesen sehen. Damit bin ich aber fast durch, Bericht folgt. Welches Buch dann an die Reihe kommt, weiß ich noch nicht, das überlasse ich mal meiner Leselaune, und die ist unberechenbar. Ich tendiere stark zu Jon Kalman Stefanssons ‘Das Licht auf den Bergen’, das ist der dritte Teil einer Trilogie. Der erste Teil war wirklich gut, den zweiten fand ich allerdings so grottenschlecht, dass ich mir eine Leseblockade eingehandelt habe. Wäre ich nicht so begeistert vom ‘Knistern in den Sternen’ gewesen, hätte ich das sicher nicht überlegt. Aber so… Es zieht mich auch nochmal zu ‘Rot ist mein Name’  von Orhan Pamuk, eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Na, mal sehen.

Ansonsten bin ich heute tatsächlich traurig, denn im letzten Monat sind einige bedeutende Künstler gestorben. Ich trauere besonders um George Tabori wegen seines menschlichen feinen Humors, um Ulrich Mühe, weil er uns in ‚Das Leben der Anderen’ und in anderen Filmen grandiose Rollendarstellungen geschenkt hat und um Ingmar Bergmann, dessen Filme ich ausnahmslos liebe (vielleicht sollte ich meinen Fernseher nun wirklich reparieren lassen, um eine anstehende Retrospektive nicht zu verpassen…).

Juliwünsche

2. Juli 2007

Ich versuche nach Möglichkeit, ein Buch, das ich angefangen habe zu lesen, auch zuende zu bringen. Wenn ich das nicht tue, mache ich das niemals leichtfertig.
Aber wenn ich abends nicht gern ins Bett gehe, weil ich dann noch in meinem Buch weiterkommen muss, ist das doch auch kein Leben… Auf Seite 125 von ‘Wenn ein Reisender in einer Winternacht’ von Italo Calvino habe ich dann die Entscheidung für mich getroffen. Das Buch besteht eigentlich aus neun Büchern, die durch Bindefehler oder sonstwelche abstrusen Zusammenhänge in Verbindung stehen. Ein Romananfang löst den nächsten ab, bis ich das kapiert habe, hat es einige Zeit gedauert. Nichtsdestotrotz fand ich keinen Gefallen an dem Buch und der Geschichte zwischen zwei Lesern, die sich durch die Lektüre dieser Romane anbahnt. Es hat mich einfach nicht gepackt, nicht interessiert. Nun, gestern habe ich es zugeklappt, das war’s denn. Mir muss ja auch nicht alles gefallen.
Warum ich dann zu Orhan Pamuk ‘Istanbul’ griff, weiß ich nicht. Zur Auswahl stehen noch italienische Kurzgeschichten – mit Kurzgeschichten will ich mich unbedingt befassen -, der dritte Teil der Trilogie von Jon Kalman Stefansson, von dem mir vor einiger Zeit ‘Das Knistern in den Sternen’ so gut gefallen hat, Erzählungen von Robert Gernhard (sein letzter Band, nach seinem Tod erschienen) sowie Uwe Timms ‘Entdeckung der Currywurst’. Naja, und da sind noch mehr Sachen in der Warteschleife.
Jetzt also Orhan Pamuk, und die ersten Seiten waren schon wieder sehr schön. Ganz glauben mag ich aber noch nicht, dass es ausgerechnet dieses autobiographische Buch ist, zu dem es mich zieht. Na, mal sehen.
Ins Kino möchte ich auch, weiß zwar noch nichts genaues, aber auf ‘Das Mädchen, das die Seiten umblättert’ bin ich neugierig. Ich mag französische Filme sehr, sie sind oft so poetisch, dabei nicht maniriert, sondern ganz echt. Nicht wie solche Hollywood-Bomben, die ich meist meide. Wenn ich mir einen amerikanischen Film angucke, dann habe ich es mir meist genau überlegt. Bin zu oft enttäuscht aus dem Kino gekommen.
Tja, und wenn das Wetter nun wirklich nicht gut werden will, möchte ich meine Familie in ‘Mr. Bean macht Ferien’ schleppen. Das könnte lustig werden!
Die Ausstellung von Erwin Wurm will noch von mir besucht werden, und die ‘Seestücke‘-Ausstellung in der Kunsthalle wäre auch ganz schön. Aber wann? Ich arbeite gerade sehr intensiv, und dann komme ich (tagsüber) nicht so gut weg.
War’s das? Naja. Für den Juli vielleicht erstmal schon. Und für Überraschungen bin ich eigentlich ja auch immer zu haben!

Mein Juni

7. Juni 2007

Mein Juni,
wo willst Du mit mir hin??? Hast Du überhaupt etwas anderes für mich, als schuften, ackern und schwitzen? Wo immer ich hinschaue, glotzt mich Arbeit an. Das Haus starrt vor Dreck, so dass ich schon besser nicht barfuß gehe, um nicht auch noch schmutzig zu werden, der Garten wird zum zweischneidigen Vergnügen, denn es üppt momentan alles. Alles. ALLES! Ja, eben auch das Unkraut. Meine beruflichen Projekte sind derer viele, gleichzeitig frage ich mich, ob ich eigentlich wirklich effektiv arbeite, oder warum füllt sich mein Girokonto eigentlich nicht? Liegt es wirklich nur daran, dass ich keine Zeit finde, Rechnungen zu schreiben???

Aber wann sollte ich das auch tun. Kind ist auch krank. Keine Zeit, keine Zeit.

So. Genug gejammert. Was nehme ich mir denn nun vor? Nee, ich habe keinen Plan für Dich. Ich glaube, es gibt ein paar nette Filme im Kino. Welche man noch genau? Ausstellung gibt es die von Objekten von Erwin Wurm. Aber ob ich das diesen Monat schaffe?
Nein. Ich mache es anders mit Dir, ganz anders. Ich nehme mir mal nix vor. Etwas Spannendes wird trotzdem passieren, das glaube ich einfach. Und mein Buch, das ich gerade lese, macht mir ja auch Spaß: ‘Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz’ von Fruttero/Lucentini. Bericht folgt.

Der April schien ja etwas dürftig zu sein, tatsächlich hat sich für mich kulturmäßig nicht so viel ergeben. Meine Ausstellungsbesuche haben nicht stattgefunden, und es rief auch keine Freundin an, um mich ins Kino mitzuschnacken.
Immerhin war ich dann doch zu einer Veranstaltung von den Hamburger Lesetagen (zu der mich eine Freundin animierte), nämlich bei Manfred Schlüter, der nicht nur in seinen ‚Reime-Eimer’ griff, sondern auch zu Flipchart und Filzstift, und vor den Augen der Kinder feine Zeichnungen von seinem Schreibtisch zauberte, oder sogar einen Regenbogen. Eine schöne Veranstaltung für Grundschulkinder!
Nun aber zum Mai. Der wird interessant für mich, unter Garantie! Am letzten Tag der Ausstellung werde ich nun doch noch die Gemälde von Helene Schjerfbeck genießen. Den Besuch der Ausstellung mit der amerikanischen Malerei habe ich ebenfalls noch nicht geknickt, aber es könnte knapp werden, da wir ab 20. Mai für zwei Wochen in die Toscana fahren. Im Mai in die Toscana, davon habe ich immer geträumt. Und nun wird es wahr!!!
Ich will mitnehmen ‚La Noia’ von Alberto Moravia, das übers Bookcrossing zu mir gekommen ist (ich erinnere mich gern an Moravias ‚Die Verachtung’, vor allem aber an diesen phantastischen Film ‚Le Mépris’ von Jean-Luc Godard mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli), weiterhin soll ins Reisegepäck vielleicht noch andere Sammlungen von italienischen Erzählungen. Hat noch jemand einen Tipp für mich, italienische Literatur betreffend? Immer her damit! Mal sehen, wieviel ich sowieso zum Lesen komme.
Ich träume mich schon mal auf diese uralten mittelterlichen Plätze, die es in den kleinen Bergorten in der Toscana wohl fast überall gibt, und die einfach wunderschön sind. Ich hoffe auch, ein paar von den etruskischen Ausgrabungen, die es manchmal am Straßenrand zu sehen gibt, zu entdecken. Ich freue mich auf Siena und seine alten Kirchen und den Blick vom Turm. Und natürlich auf diese phantastische Landschaft, die im Mai noch recht frisch aussehen dürfte. Florenz lassen wir wohl aus, zu anstrengend für ein fünfjähriges Kind, ich war schon da und meinen allerliebsten interessiert es nicht so sehr. Aber was wir unbedingt besuchen wollen, ist der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle. Darauf freue ich mich eigentlich schon, seitdem ich 1990 vor den Toren stand und er noch nicht eröffnet war. An dieser Stelle viele Grüße an die Erdbeerbäuerin Sabine, an die ich in diesem Zusammenhang denken muss, und mit der ich damals einen wunderschönen Toscana-Urlaub im September verbracht habe.
Und vielleicht komme ich im Urlaub auch mal zum Schreiben. Naja… das wird man sehen.

Was ich im April will

6. April 2007

…upps, das reimt sich sogar ein wenig…!
Da wir erst am 4. April aus Island zurückgekommen sind (ein halben Tag später wegen einer Flugverspätung – die haben den Flieger vorher noch ausgewechselt, Gottseidank, keine Ahnung, ob ich anderenfalls diesen Blog hätte fortführen können…), und ich immer noch etwas an Jetlag leide, kommt meine Planung recht spät.
Momentan lese ich Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier, Bericht folgt. Mit meinem Sohn zusammen genieße ich die Märchen von Hans Christian Andersen – phantastisch! Auch darüber schreibe ich später.
Nicht geschafft, aber weiterhin vor habe ich, in die Ausstellung von den Gemälden der Helene Schjerfbeck zu gehen. Die Ausstellung “Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei” im Bucerius Kunstforum würde ich auch am liebsten bald besuchen, aber die läuft noch bis Ende Mai.
Worauf ich mich besonders freue, ist das Konzert des berühmten Arditti-Quartetts (ein Streichquartett, das sich auf die Interpretation moderner Musik konzentriert hat), das ich im Rahmen der ‘Ostertöne’, eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto ‘Brahms und die Moderne’, besuchen will.
Kinomäßig habe ich leider keinen Plan und warte auf Anrufe von guten Freundinnen, die mir entsprechende Vorschläge unterbreiten (wäre doch auch mal schön, wenn mich jemand fragt, ob ich irgendwohin mitkommen will und ich mich nicht immer um alles selbst kümmern muss…! Na, ich übertreibe, glaube ich…)
Also mal sehen. Mein April scheint mir extrem kurz. Aber wer weiß, was nicht alles noch so passiert.

Der März…

2. März 2007

… der wird gut!!! Ich habe Opernkarten, yeahh! Am 18.3. gehe ich in die Hamburgische Staatsoper zu ‚Die Frau ohne Schatten’ von Richard Strauß (Bericht jetzt hier–>), darauf freue ich mich sehr. Das Libretto stammt von Hugo von Hofmannthal, den ich sehr mag. Andere Opern von den beiden wie ‚Ariadne auf Naxos’ oder ‚Salomé’ haben mich sehr gepackt. Ich liebe sie!

Dann geht es Ende März eine Woche nach Island! Ich freue mich auf die HotPots, denn nichts ist herrlicher, als bei Minusgraden draußen da drin zu sitzen. Die ersten Eiszapfen bilden sich in den Haaren, aber es ist einem wunderbar warm. Wie toll! In Island werden die Tage auf jeden Fall nach dem 21. März schneller hell als bei uns. Licht kann ich auch gebrauchen, ehrlich! Auf das Wetter kann man sich nie verlassen. Man kann im Mai noch in einen Schneesturm geraten. Es wird ziemlich sicher im März noch kalt sein, aber weniger, als gemeinhin erwartet wird. Die Temperaturen sind lange nicht so krass wie in Finnland, denn in Island macht sich der Einfluss des Golfstroms bemerkbar. Dafür geht oft ein rauher Wind, der die gefühlte Temperatur senken lässt. Wie das Wetter auch wird: Ich freue mich!

Zur Einstimmung lese ich momentan von Jón Kalman Stefánsson ‚Das Knistern in den Sternen’, das sind Kindheitserinnerungen des Autors an seine Zeit in Reykjavík. Erstaunlich, dass ich den Autor nochmal anpacke, nachdem ich von der Trilogie ‚Das Licht auf den Bergen’ beim zweiten Teil das Buch abbrechen musste (was ich möglichst nicht tue, so etwas beschert mir immer eine Krise, ehrlich), weil ich es so wahnsinnig schlecht fand. Der erste Teil war aber gut (wurde zu Recht auch ausgezeichnet), und den dritten Teil, ‚Der Sommer hinter dem Hügel’ hat mir mein Schatz besonders empfohlen, es sei das beste von Stefánsson. Leider hat er das Buch verliehen, und er weiß nicht mehr, an wen…

Kinotechnisch will ich mir nur weiterhin ‚La vie en rose’ vornehmen, ist aber noch nicht sicher, ob es was wird.

In der Hamburger Kunsthalle läuft eine Ausstellung zu Helene Schjerfbeck, es gab vor vielen Jahren schon einmal eine Ausstellung, in der ich beeindruckende Gemälde von ihr sah. Aber ob ich das noch vor meiner Reise schaffe? Wahrscheinlicher ist der Besuch im Museum ‚Steinzeit’, seit zwei Jahren vorgenommen, doch nun scheint sich dieser Plan in Realität umzusetzen…

Ansonsten muss ich mich auf meinen Workshop in PHP und MySQL konzentrieren.
Na dann!

Ich plane meinen Februar

2. Februar 2007

Im Januar hatte ich ein Buch über Feng Shui begonnen, weil wir momentan dabei sind, neue Räume einzurichten und umzustrukturieren. Ich habe es auch halb durch geschafft, und dann brach aber mein Bedürfnis nach Literatur voll durch. Einen Abend habe ich kein Buch angefasst, weil ich mich nicht zu dem Sachbuch durchringen konnte. Und am nächsten musste es Literatur sein, unbedingt, unaufschiebbar.

Meine Literaturwahl entstand nach dem Leselustprinzip: Momentan lese ich noch das Buch Der Freund und der Fremde von Uwe Timm, und tue das ziemlich gern, Bericht folgt. Wenn ich das durch habe – und das dauert vielleicht nur noch zwei Tage, überlege ich, mit Die Entdeckung der Currywurst, ebenfalls von Uwe Timm, weiterzumachen. Eigentlich hatte mich der Titel ja etwas abgeschreckt, habe aber mittlerweile ganz gute Sachen darüber gehört. Aber Orhan Pamuk liegt auch noch ungelesen da…
Ich freue mich jetzt wirklich auf die Ausstellung über chinesische Gegenwartskunst Mahjong in der Hamburger Kunsthalle, da gehe ich auf jeden Fall hin, sie läuft ja noch bis 18. Februar.
Ins Kino wollte ich auch gehen, ich habe vor, Schräger als Fiction anzugucken, die Handlung klingt ganz beeindruckend und witzig, ich mag schräge Drehbücher.
La Vie en Rose, nicht so schräg, interessiert mich aber auch.
Und… Wunder, Wunder, ich verspüre tatsächlich Lust auf Theater, eigentlich merkwürdig, da ich nach Jahren exzessiver Theaterbesuche lange nichts mehr daran finden konnte…. Aber da sind die Pläne noch nicht ausgereift. Mal sehen. Ich lasse mich treiben.