Matta. Fiktionen – Ausstellung im Bucerius Kunstforum, Hamburg

Veröffentlicht: 14. November 2012 in Ausstellungen, Kultur, Kunst

Ich habe noch nie vorher von Matta gehört, und war wieder mal überrascht, was für einen interessanten Künstler das Bucerius Kunstfoum da mal wieder aufgetan hat.

Mattas Bilderwelt ist eine Fiktion; eine Science Fiction-Vision, und sehr sehr eigenartg, unvergleichbar.
Seine Gemälde haben zum Teil fast einen 3D-Effekt, setzen flächige Elemente neben raumgreifende Wesen oder Gegenstände. Wesen. Ist das das richtige Wort? Keine Menschen, auf keinen Fall. Aber was er da kreiert hat, sind Kreationen vom Menschen. Es sind zum Teil Roboter, zum Teil Maschinen, zum Teil nichts Identifizierbares. Irgendwie wirken einige Bilder wie eine entvölkerte Welt, die sich verselbständigt hat. Die Gemälde entstanden seit ca. 1938, und in gewisser Weise nehmen sie Zukunftsvisionen beinahe vorweg. Vielleicht aber ist Matta auch ein Vorbild für die eine oder andere Zukunftsvision geworden.

Die Gemälde haben mich sehr fasziniert, ich muss allerdings auch sagen, dass ich sie durch die Bank weg bedrückend und düster fand. Aber faszinierend, das wirklich!

Ich bin mit Audioguide (bzw. meinem MP3-Player, denn das Bucerius Kunstforum bietet einen Gratis-Download des Audioguides an) durch die Ausstellung gegangen, und das war aufschluss- und hilfreich. Auf der Homepage vom Bucerius Kunstforum gibt es auch Ausschnitte vom Audioguide, das Bild liefern sie gleich mit, klick hier, und dann auf die Bilder.

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