‚Tintenherz‘ und ‚Herr der Diebe‘ – Bücher von Cornelia Funke

Veröffentlicht: 25. Januar 2013 in Bücher, Kinderkultur, Kultur

Wie es der Zufall so will, habe ich heute gleich zwei Bücher von Cornelia Funke zuende gelesen: ‚Tintenherz‘ hatte ich für mich gelesen, während wir in den letzten Wochen ‚Herr der Diebe‘ als Vorleseprojekt gewählt hatten – ein Nachklang zu unserem Venedig-Urlaub im letzten Herbst.

Die Art und Weise, wie Cornelia Funke das Genre Fantasy bedient, ist so ganz anders und ganz besonders. ‚Herr der Diebe‘ ist eigentlich nur in einem kleinen Teil wirklich phantastisch, abgesehen davon, dass eine sechsköpfige Kinderbande mitten in Venedig zunächst unauffällig bleiben kann. Im ersten Moment war ich über diesen phantastischen Anteil ziemlich erstaunt und auch ein wenig enttäuscht – ich hatte solch eine Wendung nicht erwartet. Wie sich jedoch diese Geschichte in die andere hineinsetzt, hat auf jeden Fall etwas. Kind sein im alten Venedig, und was heißt Kind zu sein, was, erwachsen oder gar alt zu sein? – das Buch spielt mit diesen Extremen auf virtuose Weise.

In ‚Tintenherz‘ werden Figuren aus Büchern lebendig, ungeachtet dessen, ob sie Menschen oder Feen sind. Dabei passieren Dinge, die besser nicht hätten passieren sollen durch das ungewollte Heraufbeschwören einiger dunkler, böser Figuren. Das ist spannend und intelligent, aber niemals abgehoben. Und irgendwie typisch deutsch, finde ich.

Ich muss jetzt mit Cornelia Funke pausieren. Aber irgendwann mache ich mich sicher auch mal an die Lektüre der Fortsetzungen zu ‚Tintenherz‘.

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