War Requiem – Konzert von Benjamin Britten in der Hamburger Laeiszhalle, dirigiert von Simone Young

Veröffentlicht: 23. September 2013 in Kultur, Musik

Dieses Stück ist harter Toback – und ich habe meine Mühen, dazu überhaupt etwas zu sagen… Ist aber vielleicht ja auch egal. Dieser Blog wird nicht besonders stark frequentiert, aber ich freue mich trotzdem über jeden Leser/Leserin! Bitte kommt immer wieder! Ich hoffe doch, dass ab und zu auch mal was Interessantes für Euch drinsteht….
Nun denn. Konzerte zu beschreiben, empfinde ich als hohe Kunst. Es fällt mir schwer, das hat sicherlich damit zu tun, dass ich so selten in eines gehe und mich mit Musik nicht auskenne. Aber da ich wirklich versuche, jede meiner kulturellen Unternehmungen zu beschreiben, und sei es zum Zwecke der Dokumentation, versuche ich mich mal daran.

Die Besetzung ist enorm. Es sind verschiedene Sängergruppen, große Chöre, ein Damenchor, ein Herrenchor, ein Knabenchor sowie ein oder mehrere männliche Solisten, ein großes und ein kleines Orchester auf die Bühne bemüht worden. Die Idee von Britten war, die religiöse, also vergleichsweise recht geistliche Einstellung mit den Erfahrungen eines Kriegsheimkehrers zu vergleichen, oder wie sollte man es nennen? Und so wechseln sich der Chor im Vortrag eines Requiems  ab mit dem Solisten, der wiederum Antikriegs-Gedichte, die von einem Kriegsheimkehrer namens Wilfred Owen stammen; These und Antithese… Dazu singt der Knabenchor, der bei uns im zweiten Rang war, also, über alles erhaben, ein geradezu himmlischer Kommentar…

Da war also fix was los auf der Bühne, und zum Teil wurde es auch sehr laut. Es ergaben sich dadurch Töne, die ganz neu schienen, nicht mehr von einem Instrument gespielt, eine Kakophonie mit einer ganz eigenen Klangqualität.
Ich müsste das Stück wirklich noch öfters hören, um dieses Werk wirklich zu erfassen. Mit einem mal ist das nicht getan.

So weit meine Laienohren es beurteilen konnten, haben alle wirklich ihr Bestes gegeben. Am Pult stand Simone Young.
Schön! Ich sollte es wirklich öfters tun (ins Konzert gehen)!

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