‚Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt‘ – Kinderroman von Boy Lornsen

Veröffentlicht: 4. Oktober 2013 in Bücher, Kinderkultur, Kultur, Literatur
Cover 'Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt'; Quelle: Thienemann.de

Cover ‚Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt‘; Quelle: Thienemann.de

Da haben wir vor kurzem eine liebe Freundin und ihren Sohn in Brunsbüttel besucht – und der Junge geht auf die Boy-Lornsen-Grundschule. ‚Wer ist Boy Lornsen?‘ frage ich noch so. Meine Freundin: ‚Wie, Du kennst Boy Lornsen nicht?‘ Ich: ‚Nee…‘ Sie: ‚Aber Du kennst Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, oder?‘ Ich: ‚Ach na klar!‘

Boy Lornsen also hat dieses legendäre Buch geschrieben, und in meiner Grundschulzeit wurde es mir auch mal vorgelesen, oder ich habe es selbst gelesen, das weiß ich nicht mehr. Grund genug, es fürs Rote Sofa vorzuschlagen… und das war eine wirklich gute Idee!

Tobbi, ein Erfinder aus der dritten Klasse, sieht sich konfrontiert mit seiner Erfindung, dem Fliewatüüt, und dessen Nachbauer Robbi, einem Roboter aus der dritten Robotklasse. Der kleine Roboter, der das Fliewatüüt, das mit Himbeersirup und Lebertran sowohl fliegen, auf dem Wasser schwimmen und fahren kann, sofort sehr nützlich fand, kommt zu Tobbi mit einer Mission: Drei Prüfungsaufgaben hat er zu lösen, und helfen darf ihm dabei nur ein kleiner Junge, der auch in die dritte Klasse geht. Und so machen sich Robbi und Tobbi im Fliewatüüt auf den Weg, um die Aufgaben zu lösen.

Der Weg führt sie zu einem gelb-schwarz-geringelten Leuchtturm, an den Nordpol und zu einer dreieckigen Burg, deren Geheimnis es zu lüften gilt. Auf ihrer Reise treffen sie interessante Menschen, die ihnen weiterhelfen, und über die zu lesen riesigen Spaß macht. Sie treffen Leute, kluge Tiere, vom Prinzip her freundliche Monster und noch anderes. Das Buch aus dem Thienemann-Verlag ist mit Bildern von F. J. Tripp illustriert, und es sind wunderbare Zeichnungen, die ebenso phantasievoll sind und Spaß machen wie Boy Lornsens Klassiker.

Boy Lornsen ist übrigens Sylter. Tja, die Nordseeinseln haben wohl so einige Genies geboren (wenn man an den Helgoländer James Krüss denkt, den wir ja auch so mögen).

Also, es machte riesigen Spaß, dieses Buch wiederzuentdecken, es ist einfach allen zu empfehlen. Und falls man kein Kind zur Hand hat, dem man es vorlesen kann, empfehle ich eben die eigene Lektüre. Sie ist zu schön, um sie auszulassen!

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