‚Die Glasglocke‘ – Roman von Sylvia Plath

Veröffentlicht: 7. Februar 2014 in Bücher, Kultur, Literatur

 

Dieses Buch stand schon lange auf meiner Leseliste – und nun habe ich das Buch zu Weihnachten bekommen.

Es handelt von einer jungen Frau, die in den 60er Jahren unter einer – wie man heute sagen würde – bipolaren Störung leidet, und ihrem Leidens- bzw. Heilungsweg. Depressionen in den 60er Jahren gehabt zu haben, muss schlimm gewesen sein. Damals wurden zur Behandlung dieser Krankheit Elektroschocks eingesetzt, und das muss schon ziemlich gruselig gewesen sein – die Protagonistin bekam allerdings wohl nur wenige. Sie hatte denn auch das Glück, dass sie in einer der besseren Kliniken landete. Aber vielleicht ist es nicht so wichtig, wie sie behandelt wurde, oder das Ende der Geschichte.

Vielmehr ist vielleicht das Wichtigere, wieso die Protagonistin überhaupt depressiv wurde. Die Handlung legt nahe, dass es auch etwas mit der Rolle der Frau zu tun hatte: Mit den Möglichkeiten, die sich einer intelligenten Frau bieten, die trotz aller Begabung als Frau nicht dem Manne gleichgestellt wäre. Das Herausfallen aus dem Rollenklischee ist beinahe unmöglich. Das wird dann nochmal besonders deutlich, wenn ihre ebenfalls erkrankte Bekannte, lesbisch und depressiv, sich das Leben nimmt.

In diesem Kontext fand ich den Roman lesenswert. Ich hatte insgesamt aber doch eher Probleme damit, da ich nicht ganz verstanden habe, worauf das alles hinausläuft. Ich habe dann noch einen Blick in ‚Ariel‘ gewagt, aber die Gedichte sprachen nicht zu mir. Gedichte zu lesen oder zu verstehen, finde ich sowieso am Allerschwierigsten. Ich glaube, wenn ich sie wirklich begreifen wollte, müsste ich mich nochmal ganz anders und vor allem viel intensiver damit beschäftigen.

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