‘Snowpiercer’ – Film von Joon-ho Bong

Veröffentlicht: 7. April 2014 in Filme, Kino, Kultur

Nach einem missglückten Versuch, die globale Erwärmung der Erde zu stoppen, holt eine schwere Eiszeit die Erde ein. Einzige Überlebende sind die Insassen eines Zuges, der nun ständig um die Erde fährt. In dem Zug gibt es verschiedene Klassen, und der niedrigsten Klasse geht es eigentlich seit nunmehr 30 Jahren, also von Beginn der Zugfahrt an, nur dreckig. Sie werden wie Tiere gehalten, und dienen vielleicht als eine Art Ersatzteillager für die Mitfahrenden der gehobeneren Klassen. Gruselig! Eine kleine Widerstandsgruppe macht sich auf den Weg zur Spitze des Zuges. Sie will die Führung übernehmen und für nachhaltig bessere Bedingungen sorgen. Und so kämpfen sie sich durch diesen langen Zug, und selbstverständlich ist das mit vielen Angriffen und blutigen Kämpfen verbunden, also das empfand ich als nicht sehenswert. Dennoch war es auch spannend, den Kämpfern durch diese unterschiedlichen Szenerien zu folgen. 

Tilda Swinton in ‚Snowpiercer‘; Quelle: Filmstarts.de

Besonders interessant fand ich die ganz andere Machart dieses Filmes, der von dem Koreaner Joon-ho Bong gemacht wurde. Man merkt sofort, dass der Film aus einem anderen Kulturkreis stammt und über eine zum Teil ganz andere Symbolik verfügt. Das fand ich ziemlich spannend, und auch wenn der ganze Film vor Zynismus nur so strotzt, war es das, was mich den Film einigermaßen ertragen ließ. Aber noch einmal schaue ich ihn mir nicht an, das steht fest!

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