‚Lauf, Junge, lauf‘ – Film von Pepe Danquart

Veröffentlicht: 16. April 2014 in Filme, Kino, Kultur

Noch ein Film, der sich um die Geschehnisse im zweiten Weltkrieg, speziell der Judenverfolgung, dreht…  Der Film handelt von der tatsächlichen Geschichte eines jüdischen Jungen, dem es gelang, aus dem Warschauer Ghetto zu fliehen. Mit seinen 9 Jahren ist er von nun an auf sich allein gestellt und schlägt sich durch die Wälder im ständigen Überlebenskampf – wobei es natürlich noch gefährlicher ist, sich bei Ansiedlungen blicken zu lassen. Nur ist dies – es wird bitterkalter Winter – natürlich unvermeidbar…

Der Junge hat das Glück und trifft immer wieder, oft gerade noch rechtzeitig, auf barmherzige und mutige Menschen, die sich seiner, wenn auch immer nur für kurze Zeit, annehmen und ihm zu essen geben. So gelingt es ihm über drei Jahre, zu überleben, auch wenn ihm die deutschen Soldaten zum Teil sehr dicht auf den Fersen sind. Doch seine Intelligenz und Geistesgegenwart konnten ihn vor dem schlimmsten bewahren, sogar auch noch, nachdem er durch einen Unfall seinen rechten Arm verlor.

Andy Tkacz in ‚Lauf, Junge, lauf‘; Quelle: Filmstarts.de

Es ist eine anrührende Geschichte, ein hohes Lob an die Menschlichkeit, die über jedem materiellen Opfer steht bzw. stehen muss.

Nur kann man natürlich ganz und gar nicht von einem ‚Happy End‘ sprechen. Dazu ist die Judenverfolgung im Nazideutschland, und während des Krieges in weiteren Ländern einfach doch ein allzu bitteres Kapitel.

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