‚Die Entdeckung der Unendlichkeit‘ – Film von James Marsh

Veröffentlicht: 28. Dezember 2014 in Filme, Kino, Kultur

Stephen Hawking ist eine der interessantesten Persönlichkeiten dieser Zeit, finde ich. Nicht nur, dass er ein genialer Denker ist, der die Forschung über Zeit und den Urbeginn von Allem bedeutend vorangetrieben hat, beeindruckt mich, sondern auch, wie er mit seiner unheilbaren Nervenkrankheit umgeht und trotz der riesigen Einschränkungen seinen Weg geht, berührt mich sehr. Schon allein deshalb wollte ich diesen Film gern sehen.

Eddie Redmayne, Felicity Jones als Jane und Stephen Hawking; Quelle: Filmstarts.de

Tatsächlich ist der Film ganz dem privaten Stephen Hawking verhaftet, es geht nur am Rande um seine wissenschaftlichen Leistungen. Vielmehr geht es auch um die große Leistung seiner Ehefrau Jane, die sich trotz seiner Krankheit für ihn entscheidet, und trotz der Aussicht, nur zwei Jahre mit ihm leben zu können (denn mehr gaben ihm die Ärzte nicht), ihn heiratet und dazu eine Familie gründet. Dass das nicht leicht ist und sie im Alltag mit dem immer immobileren Stephen (toll: Eddie Redmayne) und ihren Kindern irgendwann überfordert ist, auch davon handelt der Film. Mein Schatz hat nach dem Film wohl einiges an (Tränen-)Flüssigkeit verloren, so Tränendrüsen-anregend fand ich den Film denn doch nicht. Aber es fasziniert mich ohne Ende, wie dieser Mann sein Leben meistert. Sein berühmtes Buch ‚Eine kurze Geschichte der Zeit‘ lagert schon seit langem in meinem ‚Zu-lesen‘- Regal. Irgendwann wird es dann mal so weit sein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s