Vier Filme

Veröffentlicht: 21. März 2016 in Filme, Kultur

Während meiner Erkältung und auch danach musste ich mich unbedingt etwas ablenken – die Wahl ist merkwürdig, und zeugt nicht in jedem Fall von einem gutem Geschmack. Aber ich versuche ja, meine kulturellen Aktivitäten möglichst lückenlos zu dokumentieren, deshalb dieser Beitrag.

‚Avatar – Aufbruch nach Pandora‘ – Film von James Cameron (2010)
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Filmszene aus ‚Avatar‘ mit Zoe Saldana; Bildquelle: Filmstarts.de

Ich persönlich finde ja, das James Cameron mit diesem zugegebenermaßen actionreichen und mit einer faszinierenden Bilderwelt ausgestatteten Film dennoch einen Bock geschossen hat. Die Handlung ist im Grunde genommen nicht besonders, ich finde, es ist Ethno-Kitsch, allerdings mit feinen und fantasiereichen Bildern. Klar, es war der erste 3D-Film (der neuen Technik), und das war damals im Kino beeindruckend und taugt auch für 2D. Dennoch: Es wird niemals mein Lieblingsfilm werden!

‚Der Superhypochonder‘ – Film von und mit Dany Boon (2014)

Also, naja. Ich habe ‚Willkommen bei den Sch’tis‘ ganz gut gefunden – aber nicht alles, was von Dany Boon kommt, trifft meinen Geschmack. Die Geschichte von dem Hypochonder, der durch die Verwechslung mit einem Revoluzzer der vordersten Front von seinem Leiden befreit wird, ist denn doch mehr albern als urkomisch – jedenfalls für meinen Geschmack… und dabei wollten wir doch vor allem mal einen lustigen Film sehen!!

‚Steamboat Bill, jr.oder: Wasser hat keine Balken‘ – Stummfilm von und mit Buster Keaton (1928)

Zum Lachen sollte dieser uralte Stummfilm sein, und das war er auch! Buster Keaton ist ein großartiger Komiker gewesen, dessen artistische Leistung ebenfalls nicht zu unterschätzen ist! Die Szene, in der ein ganzer Hausgiebel auf ihn niederstürzt, er aber unverletzt bleibt, weil er ausgerechnet dort steht, wo das (offene) Fenster ist, ist eine Glanzleistung an Präzision und Witz, an die ich mich noch aus meiner Kindheit erinnere. Die Szenen sind heute echt klassisch, deshalb aber nicht weniger klasse. Hat Spaß gemacht!

‚2012‘ – Film von Roland Emmerich (2009)

Das war denn mal so ein typisch amerikanischer Katastrophenfilm: Die Erdkruste beginnt zu schmelzen, warum, habe ich nicht genau verstanden, wegen eines chemischen Prozesses, ausgelöst durch eine Art Sonnensturm, glaube ich. Die Menschen geraten in Panik, und die Schiffe, die für diesen Fall zur Verfügung stehen, sind natürlich zu klein. Also wird gekämpft auf allen Fronten: gegen Fluten und die aufgeweichte Erde und um einen Platz auf dem Boot. Naja.

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