Archiv für die Kategorie ‘Kino’

Es sind und bleiben große Rätsel für mich, diese Gemälde von Vincent van Gogh, die mich so tief berühren können. Ihre Schönheit, der eigene Stil, die brennenden Farben, es ist ein Wunder, wie jemand seine Welt um sich herum so tief empfinden und sich so eng damit verbinden kann. Und obwohl  er zu Lebzeiten keinerlei  Erfolg hatte, wenige Freunde (dann aber sehr gute!), in dem Ort Arles auch noch nicht mal gern gesehen war, weil er mit seinen seltsamen Verhalten unangenehm auffiel, hat er es doch geschafft, an sich und seine Kunst zu glauben. Wie recht er damit hatte, sehen wir ja heute. Dieser Mensch mit seiner tragischen Lebensgeschichte berührt mich jedenfalls auch, und da ist es kein Wunder, dass ich in diesen Film gehen wollte, zumal er von dem Künstler Julian Schnabel gemacht wurde, von dem ich schon den Film „Schmetterling und Taucherglocke“  gesehen habe, den ich ebenfalls sehr mochte…

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Filmszene aus „Van Gogh – an der Schwelle zur Ewigkeit“ mit Willem Dafoe. Bildquelle: Filmstarts.de

Der Film bemüht sich nicht um einen objektiven Blick – vielmehr wird versucht, der kippeligen Gemütslage des Künstlers nachzuspüren, was zugegeben etwas anstrengend ist. Denn das Mittel der Wahl fiel auf eine Handkamera, die konsequent alle Szenen aus der wackeligen Perspektive eines z.B  gehenden Menschen aufgenommen hat. In manchen Szenen war die Linse zu einem Teil am unteren Bildrand zudem eingetrübt, was uns einmal mehr bewusst macht, wie anders ein anderer Mensch seine Umwelt wahrnimmt, und das erst recht, wenn er in psychische Zustände gerät, die auf eine seelische Krise schließen lassen. Das war wie gesagt nicht ganz einfach zu ertragen, aber dennoch passend.

Schwieriger fand ich einige der geführten Dialoge oder auch Begegnungen, die mir nicht so richtig einleuchtenden – zum Beispiel, als Kinder einer Schulklasse bei einem Ausflug in die Natur den Künstler  bei seiner Arbeit entdecken und dann belagern – das kann ich ja noch nachvollziehen. Aber wieso die Lehrerin in dieser Situation zwar einerseits versucht, ihre Kinder zurückzuhalten, andererseits den Maler aufs Wüsteste beschimpft, sodass dieser beginnt, sich gegen die tatsächlich auch ungezogenen Kinder handgreiflich zur Wehr zu setzen, fand ich aufgesetzt und unecht, oder auch, dass er eine Schäferin bittet, sich auf die ein oder andere Weise in der Landschaft zu drapieren… Warum? Warum hätte van Gogh, dessen Motive durchaus auch ohne Menschen bestens funktionieren, sich so gestört verhalten sollen? Aber vielleicht beruhen diese Ereignisse ja auch auf wahre Begebenheiten…

Abgesehen davon ist es ein berührender Film mit wunderschönen Bildern der Landschaft um Arles, und auch einige Dialoge waren gut, wie beispielsweise der mit dem Pastor (klasse gespielt von Mads Mikkelsen).  Auch die Begegnungen mit seinem Bruder Theo (Rupert Friend) waren berührend. Und nicht zu vergessen: Willem Dafoe ist hier in seiner wie ich finde besten Rolle zu sehen. Hier hat auch die Maske ganze Arbeit geleistet, denn er und der Vincent, wie wir ihn aus seinen Selbstporträts kennen, sehen sich in diesem Film unglaublich ähnlich. Willem Dafoe spielt zum Niederknien gut… Allein ihn zu sehen macht den Film sehenswert.

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Ein Weißer aus der Unterschicht, ein Schwarzer aus elaborierten Kreisen, und das 1962 in den USA: Da ist es nicht egal, wo denn in den USA… Während in New York der ganz alltägliche Rassismus herrscht, den man sicherlich dort auch noch immer finden kann (wie ich vermute, wahrscheinlich allerdings in mittlerweile weiter abgeschwächter Form), gilt in den Südstaaten noch Rassentrennung. Immerhin gibt es Ausnahmen von der Regel, wenigstens ab und an. Beispielsweise, wenn ein Trio, bestehend aus einem brillanten Pianisten, der zufälligerweise schwarz ist und zwei russischen (!) Musikern dessen Künste in illustren Kreisen vorführen darf… Und – und das macht den großen Reiz dieses Films aus – der Fahrer des Pianisten Don Shirley dafür verantwortlich ist, dass die Tournee reibungslos abläuft…

Viggo Mortensen als Toni Lip, Mahershala Ali als Don Shirley in „Green Book“; Bildquelle: Filmstarts.de

Der Film stellt die komplette Rassenfrage einmal mehr auf den Kopf und bringt es auf den Punkt: Menschlichkeit ist keine Frage der Hautfarbe. Doch wo der Rassismus seine Zäune aufgestellt hat, lässt sich dies nicht erkennen.

Toni Lip, der mit seiner ganzen Sippschaft in Brooklyn lebt und seine Familie mit Gelegenheitsjobs ernährt, erhält das Angebot, Don Shirley zwei Monate lang durch die Südstaaten zu fahren. Als Hilfestellung drückt man ihm das Green Book in die Hand, in dem die Gasthäuser verzeichnet sind, die auch Schwarze beherbergen. Doch damit ist es nicht getan: Anfeindungen werden dem überaus vornehmen und würdevollen Don Shirley von allen Seiten zuteil, mal von Kneipenbesuchern, mal von der Polizei, ja sogar auch von anderen Schwarzen. So wie bei einer Autopanne die schwarzen Landarbeiter den vornehmen Don Shirley und seinen weißen Fahrer, der in diesem Fall ganz klar der Untergebende ist, anstarren, als wären es Außerirdische, sind auch die weißen Gastgeber im einen oder anderen Fall überfordert: Beispielsweise als Don Shirley einmal die Toilette aufsuchen will und auf das Plumpsklo im Garten verwiesen wird, denn zwar wird er als Musiker akzeptiert, jedoch nicht als gleichberechtigter Mensch. Schizophrene Situation, das!

In diesem Roadmovie kommen sich die beiden unterschiedlichen Menschen langsam einander näher, und sie lernen einander schätzen. Wenn Toni Lip es vielleicht spleenig findet, dass Don Shirley den kleinen Diebstahl eines Halbedelsteines oder die Müllentsorgung aus dem Autofenster nicht durchgehen lässt, so kann doch Don Shirley die besseren Liebesbriefe für Tonis Frau formulieren… Wenn Toni von dem Pianisten eine würdevolle Haltung lernt, die er später schließlich und endlich über alle niederen Beweggründe zu stellen vermag, kann Don Shirley durch seinen weißen Fahrer Jazz- und Bluesmusik anderer schwarzer Künstler kennenlernen und dazu ein anderes Savoir-Vivre. Das anzusehen, war launig und unterhaltsam, nicht zuletzt durch Viggo Mortensens ausgelassene Schauspielfreude, die einen doch recht mitgehen lässt.

Doch eines habe ich trotz allem nicht recht verstanden: Was hat Don Shirley mit dieser Reise in die Südstaaten (diese Reise beruht übrigens auf wahre Begebenheiten) eigentlich wirklich bezweckt: es hätte vielleicht eine politische Mission sein können, doch dafür kam mir dies zu wenig als sein Anliegen rüber. Vielleicht war es Ausdruck der persönlichen schizophrenen Lage, in der sich Don Shirley befand: Als hochgebildeter Schwarzer in einer Schicht aufzuwachsen, die ganz und gar durch weißhäutige Menschen bestimmt wurde, und also in einem menschlichen Vakuum zu sein, einerseits leidenschaftlich hochgeschätzt und andererseits  ebenso leidenschaftlich verachtet… Das hat sich mir ehrlich gesagt nicht ganz erschlossen. Vielleicht ist es das, was mich nicht ganz und gar zufrieden aus dem Kino gehen ließ; auch der rührselige Schluss war mir zu aufgesetzt. Gut, ich kann akzeptieren, dass dies kein Film über Rassismus ist, dafür war die Konstellation der Protagonisten einfach zu speziell. Vielleicht war es am Ende doch einfach „nur“ eine Hollywoodkomödie mit tragischen Elementen… Verstehen kann ich den Hype um diesen Film nur teilweise: So kann ich von den fünf Oscar-Nominierungen eigentlich nur den für den besten Hauptdarsteller für Viggo Mortensen nachvollziehen. Warum die Nominierung für das „beste Originaldrehbuch“? Da, glaube ich, muss es doch wohl bessere geben…

 

„Glass“ – Film von M. Night Shyamalan

Veröffentlicht: 29. Januar 2019 in Filme, Kino, Kultur

An gleich zwei Filme vom selben Filmemacher knüpft dieser Film an: Zum einen an „Unbreakable“ aus dem Jahr 2000, zum anderen an „Split“ von 2017.

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Psychisch krank oder in Wahrheit Comichelden? Samual L Jackson, James McAvoy und Bruce Willis in „Glass“; Bildquelle: Filmstarts.de

Die drei Hauptprotagonisten werden in eine Klinik für psychisch Kranke gebracht und dort festgehalten, damit eine Ärztin, die sich auf Wahnvorstellungen von Menschen spezialisiert hat, die glauben, sie hätten übermenschliche Fähigkeiten wie Comichelden, sie beurteilen kann. Doch kann man Menschen mit solchen Fähigkeiten – oder Vorstellungen – wirklich festhalten? Es kommt, wie es kommen muss – letztendlich aber doch ganz anders, als man denkt… Und mehr sage ich auch gar nicht zu dem Inhalt…

Es ist ein echter Shyamalan-Film: Temporeich, spannend in gewisser Weise, aber vor allem voller überraschender Wendungen, für die Shyamalan seit „The sixth sence“ berühmt ist. Es ist auch ein Film, in dem die Schauspieler – allen voran James McAvoy (dessen Spielfreude und aber auch Können mich restlos überzeugt hat)  – einmal mehr ihr spielerisches Können zeigen. Doch ich bewundere ebenfalls dies phantasievolle und dabei b.a.w. schlüssige Drehbuch, das nicht nur stimmig ist, sondern dabei auch spannend, temporeich – und dazu absolut überraschend.

Ich bin mit dem Film absolut zufrieden, abgesehen von einem vielleicht allzu eitlen Cameo-Auftritt des Regisseurs, aber was soll’s. Kleine Schönheitsfehler sind doch immer drin! Zudem hat Shyamalan den Film aus eigener Tasche finanziert und sich dadurch unabhängig von Produzenten gemacht, die ihm in den Stoff hineingeredet hätten. Und wer weiß, wozu das gut war, bzw. sein wird, denn mich düngt, Shyamalan hat Großes vor… Auch wenn er selbst es bestreitet, glaube ich an einen weiteren Film, der an die Handlung dieser drei in irgendeiner Form anschließt. Aber so oder so: Ich freue mich schon auf den nächsten Film und vertraue einmal mehr dem Genie von M. Night Shyamalan!

„Colette“ – Film von Wash Westmoreland

Veröffentlicht: 27. Januar 2019 in Filme, Kino, Kultur

Colette war ganz sicher eine der schillersten Frauen um 1900 in Frankreich – und die eine ganze Menge zur Emanzipation beitrug. Nichtsdestotrotz wurde sie zunächst von ihrem Ehemann, den sie mit 16 Jahren kennenlernte und mit 20 heiratete, ausgenutzt. Denn die Claudine-Romane, die sie verfasste und die autobiographische Züge trugen, wurden unter dem Namen ihres Mannes veröffentlicht – tja, und dann schlugen sie ein, wie eine Bombe!

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Keira Knightly als Colette; Filmszene aus dem gleichnamigen Film; Bildquelle: Filmstarts.de

Der Film handelt von der Zeit, in der Colette mit Charles Gauthier-Villars verheiratet war – und zeigt, wie Colette (gespielt von Keira Knightly) mit den Launen und Seitensprüngen ihres Mannes umging – bzw. was auch sie sich in dieser ungewöhnlichen Ehe an Freiheiten herausnahm. Ihre lesbischen Abenteuer musste ihr Ehemann ebenso akzeptieren, wie Colette die Affären ihres Mannes tragen musste. Sicherlich war ungewöhnlich, dass Colette sich ebenfalls nahm, was sie wollte, als Frau um die 1900-Wende und als Bisexuelle dazu.

Es ist sicherlich ein großes Verdienst, gegen gesellschaftliche Konventionen aufzubegehren, wie Colette es tat, auch wenn ihre „Verruchtheit“ ganz gut in die Zeit passte (vor allem in die 20er Jahre, um die es aber in diesem Film nicht geht).

Insofern freut mich der Film, der einmal mehr den Befreiungsakt von dem Ehemann zeigt hin zu einem selbstbestimmten Leben; gewürdigt wird damit Colettes Mut.

Ansonsten: Naja. Ich fand den Film doch recht konventionell, und trotz der sehr guten schauspielerischen Leistung von Keira Knightly finde ich nicht, dass es sich um einen Film handelt, den man unbedingt (im Kino) gesehen haben muss.

 

Tja – worüber handelt dieser isländische Film? Er zeigt die Umweltaktivistin Halla, die  die Strom-Zuleitungen zum Alumiumkraftwerk sabotiert – und das im Alleingang. Er zeigt uns „die Bergfrau“, wie sie sich nennt, bei der Arbeit, was nicht nur spannend ist, sondern auch interessant. Und dann erhält sie die Nachricht, dass ihrem Adoptionsantrag, ein Kind aus der Ukraine bei sich aufzunehmen, stattgegeben wird. Was aber bedeutet das für ihre Aktionen?

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Perfekte Tarnung der Bergfrau bei einer Polizeikontrolle: Halldora Geirhardsdottir als Halla in „Gegen den Strom“; Bildquelle: Filmstarts.de

Hallas Aktionen werden begleitet von einer Gruppe von Musikern, die den Geschehen beiwohnen, wie Kommentatoren zur Geschichte von der Bergfrau . Nach Auftauchen der Aussicht, ein Kind zu adoptieren, erscheinen zudem drei ukrainische Sängerinnen, die von nun an ebenfalls mit im Bild (und Ton) sind.

Die musikalischen Auftritte waren komisch (im Sinne von witzig), und machten den Film zu etwas ganz besonderen, weil die reale Ebene des Filmes, die Wirklichkeit der Sabotageakte mitsamt der sich anschließenden Suchaktionen dadurch eine Art Überhöhung erfährt. Und auch, weil die Geschichte an sich in gewisser Weise in den Hintergrund gerät – dadurch wird der Film vielmehr zu einer Charakterstudie.

Sehr empfehlenswert, dieser Film, und einmal mehr wohltuend, einen Film aus einem Land zu sehen, aus dem vergleichsweise wenig Produktionen den Weg zu uns nach Deutschland finden. Es ist eine andere Bildsprache, eine andere Perspektive als die, die in den Filmen, die ich sonst sehe, vorherrscht, und das ist auf jeden Fall sehr bereichernd. Ich wünschte mir mehr Filme aus anderen Ländern als den gängigen (wie USA, England, Deutschland, Frankreich) in die deutschen Kinos!

Dies ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Hape Kerkeling: Im Fokus steht seine Kindheit, in der er einen harten Schicksalsschlag erleiden musste. Ich hatte den Trailer gesehen und war neugierig geworden auf den Jungen, der Hans Peter im Alter von vielleicht 9 Jahren spielte…

Filmszene mit Eva Verena Müller als eine Tante von Hape, und Julius Weckauf in „Der Junge muss an die frische Luft“; Bildquelle: Filmstarts.de

Was soll ich sagen… Dieser Film ist durch das phantastische Spiel von Julius Weckauf atmosphärisch dicht, beglückend und bei allem berührend! Er zeigt, was es heißt, eine depressive Mutter zu haben, aber dennoch nicht den Lebensmut zu verlieren, und auch nicht die Fröhlichkeit, wenn diese auch zeitweise auf der Strecke bleiben muss. Der Film zeigt aber auch eine liebevolle, große Familie, die zusammenhält wie Pech und Schwefel, und in der jedes Familienmitglied mit seinen jeweiligen Eigenheiten einen Platz hat. Diese Familie wird derart lebendig und liebevoll bei gleichzeitiger ruhrpöttischer Feierwütigkeit gezeichnet, dass es eine Freude ist. Und dann Julius Weckauf, der mit seinen 11 Jahren eine reife schauspielerische Leistung hingelegt hat, dass es nur so eine Freude ist! Dies ist ein Ausnahmetalent, und ich hoffe sehr, dass er auf dem Boden bleiben kann…

Doch bei aller Fröhlichkeit, die der Film ausstrahlt, kommt auch der Tiefgang nicht zu kurz, denn Hape hatte es als pummeliges Kind, das sich gerne auch mal als Prinzessin verkleidet hat, sicherlich nicht ganz leicht. Durch seine einnehmende Art aber hat er am Ende doch immer die Kurve bekommen. Großes Kino, unbedingt sehenswert!

Aaach – Weihnachten! Was gibt es schöneres, als sich im Kino in eine andere Welt entführen zu lassen? Dieser Film jedenfalls konnte das trefflich!

Gellert Grindelwald (Johnnie Depp), den Newt Scamander (was kann Eddie Redmayne eigentlich nicht spielen??) im letzten Tierwesen-Film ja hinter Gittern bringen konnte, gelingt die Flucht. Es treibt ihn nach Paris, um Credence ausfindig zu machen, da dieser über eine bestimmte Macht verfügt. Credence wiederum treibt die Frage nach seiner wahren Herkunft um, und diese Frage führte ihn nach Paris… Eigentlich könnte nur Albus Dumbledore (den ich, verkörpert von Jude Law, etwas zu glatt fand) besiegen, aber dieser kann es eben doch nicht tun, weil ein Blutschwur ihn davon abhält. Deshalb bittet er Newt, sich auf die Suche nach Grindelwald zu machen, und Newt reist nun mal nicht ohne seinen Koffer, in dem er seine komplette Menagerie von magischen Geschöpfen mit sich führt…

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Filmszene aus „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ mit Eddie Redmayne als Newt Scamander; Bildquelle: Filmstarts.de

Und das alles – Zauberstäbe, magische Tierwesen, Zauberwesen wie Nagini, die mal Frau, mal Schlange ist, und einige weitere verrückte Charaktere – bieten schon genügend Stoff für einen unterhaltsamen Kinoabend, erst recht, wenn dieser von David Yates angerichtet wurde, der uns ja auch schon die letzten 4 Harry-Potter-Filme bescherte (und den ersten Teil von „Phantastische Tierwesen“).

Ich muss allerdings zugeben: Der Film war ab und an doch etwas wirr, so dass es mir nicht immer leicht fiel, zu folgen. Letztendlich aber ging das Drehbuch auf, und die Handlung war stimmig. Und auch das ist uns Harry-Potter-Fans ja nicht neu, dass wir Joanne K. Rowlings ganz eigener Magie durchaus vertrauen können, die uns durch Wirren und Abwege am Ende aber doch zielsicher zum Finale leitet, das sowohl in dem Film als auch bestimmt nochmal am Ende der Filmreihe stattfinden wird. Ich glaube daran – und freue mich schon auf die nächsten Teile. So wie es sich mir darstellt, hat Joanne K. Rowling diesmal „nur“ die Drehbücher verfasst und keinen Roman aus dieser Geschichte gemacht, was ich eigentlich etwas schade finde.