‚Magic in the Moonlight‘ – Film von Woody Allen

Veröffentlicht: 10. Dezember 2014 in Filme, Kino, Kultur

Woody-Allen-Filme haben immer was von Glücksspielen: Manche sind einfach nur überragend, andere so unwichtig wie nur was: Top oder Flop. Und dieser hier? Es ist nur eine leichte Komödie, ein Genre, das Woody Allen nachweislich perfekt beherrscht – oder etwa nicht? Gern verliert sich Woody Allen in vergangenen Universen – hier sind es die 20er Jahre, für die er ein Fass aufmacht und alle Register dieser ehemaligen Glanzzeit zieht, so dass man in den schönsten Bildern schwelgen kann.

Emma Stone und Colin Firth in ‚Magic in the Moolight‘; Quelle: Filmstarts.de

Der meist miesgelaunte Zauberer oder Trickkünstler Stanley (Colin Firth) trifft auf Sophie (Emma Stone), ein angeblich echtes Medium, und es entspinnt sich die Frage, was echte Magie und was Trugschluss ist. Ist es zum Beispiel falsch, jemanden glücklich zu machen durch eine Botschaft des Geliebten aus dem Jenseits? Wann ist Glück Einbildung, wann Liebe echt? Dass diese Fragen bis zum Ende nicht bis ins Letzte geklärt wird, ist sicher die größte Stärke in dem Film. Dennoch: Es passieren zu viele vorhersehbare Dinge, wodurch die Handlung ins Klischeehafte abdriftet, und das hat mich letztendlich dann nicht mehr interessiert.

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